{"id":38,"date":"2002-04-01T16:04:11","date_gmt":"2002-04-01T14:04:11","guid":{"rendered":"http:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/2008\/01\/07\/nach-nepal\/"},"modified":"2012-09-29T13:32:44","modified_gmt":"2012-09-29T11:32:44","slug":"nach-nepal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/?p=38","title":{"rendered":"Nach Nepal"},"content":{"rendered":"<p>Gegen Mitternacht machten wir Pause und ich tauschte mit Andi die Pl\u00e4tze. Da ich in der gl\u00fccklichen Lage bin, fast immer und \u00fcberall schlafen zu k\u00f6nnen, war es f\u00fcr mich kein Problem, mir mit einer weiteren Person zwei enge Sitze teilen zu m\u00fcssen. Sichtlich erleichtert gesellte sich Andi zu Heiko auf die R\u00fcckbank.<br \/>\nIm Morgengrauen, an der nepalesischen Grenze angekommen, hie\u00df es Abschied zu nehmen von Kishan und Balbier. Sichtlich ger\u00fchrt waren beide, als wir ihnen die Umschl\u00e4ge gaben, die ein kleines Trinkgeld enthielten, das wir f\u00fcr sie gesammelt hatten.<br \/>\nEhe wir uns zum Fr\u00fchst\u00fcck begeben konnten, mussten Formulare ausgef\u00fcllt werden. Den Morgenimbiss h\u00e4tten wir uns auch schenken k\u00f6nnen. Um uns herum nur Trecker mit Rucks\u00e4cken, die einen absolut verfilzen und verlausten Eindruck machten. (Die Trecker, nicht die Rucks\u00e4cke) Das Personal war lahm ohne Ende und schaffte es in 1,5 Stunden nicht, allen einen Tee zu servieren. Entnervt, \u00fcberm\u00fcdet und nach einer Dusche sehnend, suchten wir den neuen Bus auf, der sich als noch kleiner erwies, als der vorherige. Gleiche Anzahl von Sitzpl\u00e4tzen, aber viel enger bestuhlt. Dunja erkannte Heikos Sitzprobleme sofort und so durfte er direkt vorne auf dem Sitz neben ihr sitzen. Andi und ich haben uns wieder die R\u00fcckbank geteilt und Babs wieder 3 Pl\u00e4tze beansprucht.<br \/>\nAls wir zwischendurch Tee-Pause machten, merkten wir den Unterschied zwischen Indien und Nepal deutlich. Die Nepali waren noch netter, sie gr\u00fc\u00dften uns mit Nemaste. Die Inder waren nicht unfreundlich uns gegen\u00fcber, aber hier wirkte es ehrlicher. Alles wirkte sauberer und wir empfanden die Luft als bedeutend sauberer.<br \/>\nVor den H\u00e4usern waren kleine Vorg\u00e4rten angelegt, in denen bescheidene Bl\u00fcmchen bl\u00fchten.<br \/>\nAls dann auf der Weiterfahrt Babs keine Anstalten machte, auch nur einen ihrer 3 Sitze frei zu geben, beschlossen wir, sie ab sofort links liegen zu lassen. Dieses Sozialverhalten h\u00e4tten wir bei einer Sozialarbeiterin nicht vermutet!<br \/>\nVollkommen \u00fcberrascht waren wir dann, als wir in der Rhino-Lodge, unserem Domizil im Nationalpark ankamen: 2st\u00f6ckige Bungalows in einem gepflegten Blumengarten.<br \/>\nDa aufgrund des Generalstreiks auch die Banken offiziell geschlossen hatten, kam der Banker eben zu uns in den Garten, damit wir f\u00fcr die ersten Tage in Nepal \u201efl\u00fcssig\u201c waren. Kundenservice auf Nepali.<br \/>\nAm Nachmittag machten wir noch einen kleinen Ausflug zur Elefantenaufzuchtstation. Erst mit einem Jeep zum Fluss, dann in einem Einbaum \u00fcber den Fluss ging es zu den Elefanten. Die drei Kleinsten waren noch nicht angeleint. Sie waren so s\u00fc\u00df und lie\u00dfen sich von uns streicheln. Wobei wir h\u00f6llischen Respekt vor ihren doch schon recht gro\u00dfen F\u00fc\u00dfen hatten.<br \/>\nAbends sa\u00dfen wir alle wieder zusammen auf der Dachterrasse des nahe gelegenen Restaurants, genossen ein leckeres Abendessen, das \u2013 da wir in Nepal waren \u2013 auch wieder aus Salat bestand und sahen einen wundersch\u00f6nen Sonnenuntergang.<br \/>\nZur\u00fcck im Hotel sa\u00dfen Heiko und ich mit den beiden Jungs noch in einem kleinen Holzpavillion und tratschten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen Mitternacht machten wir Pause und ich tauschte mit Andi die Pl\u00e4tze. Da ich in der gl\u00fccklichen Lage bin, fast immer und \u00fcberall schlafen zu k\u00f6nnen, war es f\u00fcr mich kein Problem, mir mit einer weiteren Person zwei enge Sitze teilen zu m\u00fcssen. Sichtlich erleichtert gesellte sich Andi zu Heiko auf die R\u00fcckbank. 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