{"id":22,"date":"2002-03-16T14:47:01","date_gmt":"2002-03-16T12:47:01","guid":{"rendered":"http:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/2002\/03\/16\/mandawar\/"},"modified":"2012-09-29T13:29:45","modified_gmt":"2012-09-29T11:29:45","slug":"mandawar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/?p=22","title":{"rendered":"Mandawar"},"content":{"rendered":"<p>Nach einem kleinen, aber feinen Fr\u00fchst\u00fcck ging es mit dem Bus in das Dorf Mandawar. Dort angekommen, f\u00fchrte uns ein Guide durch die verschiedenen alten Herrenh\u00e4user, auch Havelis genannt. Diese Havelis haben 2 ineinander \u00fcbergehende Innenh\u00f6fe, von denen besonders der 2. kunstvoll bemalt wurde. In den zweiten Innenh\u00f6fen lebten die Frauen, die keinerlei Zutritt zum Leben hatten und damit sie sich etwas unter \u201eAuto\u201c, \u201eBoot\u201c oder \u201eFlugzeug\u201c vorstellen konnten, wurden diese Sachen an die W\u00e4nde gemalt. (Ein Schei\u00df-Leben). Teilweise waren die Malereien noch erstaunlich gut erhalten.<br \/>\nIn k\u00fchlen und \u00fcberdachten Innenhof des Maharadscha &#8211; Palastes, der zu einem Hotel umgebaut war, gab es nach Abschluss der F\u00fchrung etwas K\u00fchles zu trinken. Dann wurde das D\u00f6rfchen auf eigene Faust erobert. Auf nicht befestigten Stra\u00dfen spielt sich hier das Familienleben ab.<br \/>\nDie Aufgabe die wir uns stellten, war es, f\u00fcr den Abend etwas zum Essen zu besorgen, denn wir wollten nicht wieder ein Buffet-Essen. Wir wussten nicht, was wir gekauft haben. Alles l\u00e4uft unter dem Namen Samosa, es ist eine vegetarisch gef\u00fcllte Teigtasche, die in \u00d6l ausgebacken wird. Wird es essbar sein? Zur Not hatten wir uns noch s\u00fc\u00dfe Baffies und Bananen gekauft und nat\u00fcrlich literweise stilles Wasser der Marke \u201eBisleri\u201c.<br \/>\nDen R\u00fcckweg zum Hotel traten wir dann mit Lutz und Gudrun zu Fu\u00df an. Durch die pralle Mittagshitze war es zun\u00e4chst kein Vergn\u00fcgen, zumal wir auch die L\u00e4nge des Weges nicht absch\u00e4tzen konnten. Nach kurzer Zeit kam aber auf einer Anh\u00f6he unser Hotel in Sicht. Mit dem Ziel vor Augen, war es dann auch nicht mehr so anstrengend. Nach einer kurzen Rast in unserem Zimmer gingen wir zum Pool, der extra f\u00fcr uns acht gef\u00fcllt wurde. Hier verbrachten wir mit quatschen und lesen einen faulen Nachmittag.<br \/>\nAuff\u00e4llig war, dass just zu dieser Zeit eine ohnehin korrekt geschnittene Hecke bearbeitet werden musste und verbl\u00fchte Bl\u00e4tter aus den Hibiskusb\u00fcschen gepfl\u00fcckt wurden. Dunja kl\u00e4rte uns auf: Obwohl Touristen hier bekannt sind, ist es f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ein Erlebnis, hellh\u00e4utige Menschen zu sehen, die sich nur in Badehose oder Badeanzug bekleidet in die Sonne legen.<br \/>\nDie am Stra\u00dfenrand erstandenen und zum Transport in Zeitungspapier verpackten, Snacks haben sich als sehr gut schmeckend herausgestellt. Da aber aufgrund der W\u00e4rme der Hunger schneller gestillt war, als wir beim Einkauf dachten, blieb noch so viel \u00fcbrig, dass auch Axel und Nicola noch satt wurden. Die Beiden planten, am Abend ins Dorf essen zu gehen.<br \/>\nEigentlich wollten wir dem faulen Nachmittag einen ebenso faulen Abend folgen lassen, aber nach dem Motto \u201egemeinsam sind wir stark\u201c, haben wir uns dann doch aufgerafft und sind alle bis auf den schw\u00e4chelnden Andi, der zur\u00fcck im Hotel blieb, ca. 20 min. zu Fu\u00df ins Dorf gegangen.<br \/>\nIm Hellen brachen wir auf. Kurz vor dem Dorf sahen wir einen Baum, in dem sich mind. 10 m\u00e4nnlich Pfaue bereits zur Nachtruhe begeben hatten. Uns wurde jetzt erst klar, dass die Viecher tats\u00e4chlich fliegen k\u00f6nnen. Im Dorf angekommen, fanden wir uns auf einmal in einer Hochzeitsfeier wieder, die \u00e4hnlich ablief, wie ein Rosenmontagszug. In einem mit Blumenketten geschm\u00fcckten Wagen fuhr der Br\u00e4utigam und in einem anderen die Braut, gezogen von je einem Ochsengespann durch die Dorfstra\u00dfe. Es wurde getrommelt und getanzt. An alle Dorfbewohner wurde s\u00fc\u00dfer Reis verteilt, auch wir bekamen ihn zu essen und konnten das Angebot, mitzutanzen, gerade noch abwehren. Nachdem uns der Rummel dann doch zu viel wurde, machten wir uns auf den R\u00fcckweg. In einem wundersch\u00f6n angelegten Innenhof eines Hotels machten wir Rast und sp\u00fclten uns mit Bier und Lime-Soda den Staub der Stra\u00dfe aus unseren Kehlen. Dank der mitgef\u00fchrten Taschenlampen fand unsere kleine Gruppe den mittlerweile dunklen Weg zu\u00a0 unserem Hotel\u00a0 gut zur\u00fcck, wo wir in geselliger Runde die restlichen S\u00fc\u00dfigkeiten verteilten und noch 2 St\u00fcndchen in dem Laubengang vor unseren Zimmern sa\u00dfen und plauderten. Gegen 22.30 Uhr gingen wir in die Zimmer, denn Morgen sollte um 7.30 Uhr Abfahrt sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem kleinen, aber feinen Fr\u00fchst\u00fcck ging es mit dem Bus in das Dorf Mandawar. Dort angekommen, f\u00fchrte uns ein Guide durch die verschiedenen alten Herrenh\u00e4user, auch Havelis genannt. Diese Havelis haben 2 ineinander \u00fcbergehende Innenh\u00f6fe, von denen besonders der 2. kunstvoll bemalt wurde. 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