{"id":107,"date":"2004-03-14T14:09:37","date_gmt":"2004-03-14T12:09:37","guid":{"rendered":"http:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/2004\/03\/14\/mandalay\/"},"modified":"2012-10-19T15:44:57","modified_gmt":"2012-10-19T13:44:57","slug":"mandalay","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/?p=107","title":{"rendered":"Mandalay"},"content":{"rendered":"<p>Fix schlief ich wieder ein und wurde erst wieder wach, als die Sonne aufging. So habe ich gut und gerne 8 Stunden gepennt. Sogar Hasi hat seinen Wachposten f\u00fcr 3 Stunden aufgeben k\u00f6nnen.<br \/>\nIm Nachhinein erfuhr ich, dass der Rest der Gruppe wenig bis gar nicht geschlafen hatte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1006\" aria-describedby=\"caption-attachment-1006\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/074.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1006 \" title=\"Ankunft\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/074-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/074-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/074-300x224.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/074-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1006\" class=\"wp-caption-text\">Ankunft im Bahnhof von Mandalay<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wir waren nun also in der Stadt mit dem wundersch\u00f6nen Namen Mandalay angekommen, die sogar schon von Robbie Williams besungen wurde.<br \/>\nUnser Hotel war ganz gut, allerdings der Geruch nach Mottenkugel im Bereich des Foyers f\u00fcr meinen Geschmack etwas zu intensiv.<br \/>\nNachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gab es Fr\u00fchst\u00fcck und schon machten wir uns mit dem Bus auf die Socken, um die Umgebung von Mandalay zu erkunden.<\/p>\n<p>Unser Reisebus. Eine Geschichte f\u00fcr sich:<br \/>\nDer Bus hatte 22 Sitzpl\u00e4tze und mindestens genau so viele Stehpl\u00e4tze, daf\u00fcr aber kein Gep\u00e4ckfach und keine Ablagem\u00f6glichkeiten \u00fcber den K\u00f6pfen.<br \/>\nAls Ausgleich dazu, waren die Sitze ausgesessen und nur 40 x 40 breit. (Also nix f\u00fcr europ\u00e4ische Wohlstandshintern) Die Armlehne des Gangsitzes konnte nicht in hochgestellt werden, die Klimaanlage funktionierte ab der 4. Reihe nicht, daf\u00fcr sa\u00df man in der hintersten Reihe auf den Motor und der Hintern wurde gegrillt.<br \/>\nFr\u00fcher, als der Bus noch neu und modern war, wurde er in China als Stadtbus eingesetzt, so deuteten wir es jedenfalls und die chinesischen Schriftzeichen, die neben den Klingelkn\u00f6pfen angebracht waren, hie\u00dfen \u00fcbersetzt bestimmt &#8220;wenn halt &#8211; dann dr\u00fccken&#8221;.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1007\" aria-describedby=\"caption-attachment-1007\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/433.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1007 \" title=\"Bus\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/433-1024x766.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"766\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/433-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/433-300x224.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/433-400x300.jpg 400w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/433.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1007\" class=\"wp-caption-text\">Unser hochmoderner 20-Sitzer-Bus<\/figcaption><\/figure>\n<p>Da sa\u00dfen wir also. Eng aneinander gekuschelt. Ich glaube, die Sitzfl\u00e4che unsers Sessels im Wohnzimmer hat die Breite von 80 Zentimetern, wenn wir das also gewusst h\u00e4tten, zu Hause \u00fcben f\u00fcr burmesische Busfahrten w\u00e4re nie einfacher gewesen.<br \/>\nHeiko meinte, wir sollten im Bus tageweise rotieren, damit jeder mal auf guten und schlechten Pl\u00e4tze sitzt. Dann tat er noch kund, dass dies der zweitbeste Bus der Agentur sei, mit dem besten w\u00e4ren wir in Yangon gefahren und dort w\u00e4re er auch noch.<\/p>\n<p>Wir waren mit unserer Meckerei gerade am Ende, da hielten wir auch schon am Fu\u00df von Mandalay Hill. Auf den Berg und damit zu der oben errichteten Pagode konnte man entweder laufen oder &#8211; und diese Variante w\u00e4hlten wir &#8211; man konnte sich von Pick ups auf den 236 m hohen Berg fahren lassen. Oben angekommen erwartete uns leider nicht der erhoffte grandiose Fernblick, es war dunstig. So erfreute ich mich eben an der Two Snake Pagoda mit ihren vielen Spiegelmosaiken.<br \/>\nWieder unten am Berg angekommen, fiel mir die gro\u00dfe Reklametafel eines Handlesers auf. Ich also hin. Ich sah im Schatten einen alten Mann sitzen. H\u00f6flich und mit artiger K\u00f6rperbeugung fragte ich ihn, ob er fotografiert werden m\u00f6chte. Er nickte freudestrahlend und als ich ihm dann sein Foto auf der Digitalkamera zeigte, hatte auch er seinen Spa\u00df und erkl\u00e4rte mir mit stolzgeschwellter Brust, er sein ein Hindu und kein Buddhist und daher ein Spezialist im Lesen von Linien in den H\u00e4nden. Aha.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1009\" aria-describedby=\"caption-attachment-1009\" style=\"width: 834px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/078.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1009 \" title=\"Handleser\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/078-834x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"834\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/078-834x1024.jpg 834w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/078-244x300.jpg 244w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/078.jpg 1535w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1009\" class=\"wp-caption-text\">Der sympathische Handleser von Mandalay<\/figcaption><\/figure>\n<p>Weiter ging es dann zur Kuthodaw Pagode. Hier war es nicht die gro\u00dfe Pagode, die mich zum Entz\u00fccken brachte, sondern die 729 Marmortafeln, auf denen die buddhistische Lehre mit kleinen, in Brezelschrift gehaltenen W\u00f6rtern eingraviert war. Jede Tafel stand in einer eigenen kleinen Pagode von ca. 4 m\u00b2 und etwa 2,50 Meter H\u00f6he. Es war einfach toll.<br \/>\nDie Gr\u00f6\u00dfe des Kunstwerkes und das, was ich durch den Reisef\u00fchrer erfuhr, (wie z.B., dass derjenige, der alle Tafeln lesen will, daf\u00fcr 450 Tage braucht &#8211; vorausgesetzt, er liest 8 Stunden pro Tag), konnte ich erst richtig verstehen, als ich das anschaulich gehaltenen Model sah.<br \/>\nIm Inneren der Pagode verkauften nette M\u00e4dlchen handtellergro\u00dfe Gongs. Ich konnte nat\u00fcrlich nicht daran vorbeigehen und nehme mir fest vor, ihn als &#8220;Hasi, das Essen ist fertig&#8221; Gong zu benutzen und bin jetzt schon gespannt, wie lange es dauert, bis auch unser Kater den Zusammenhang zwischen dem Gonglaut und der Essensverteilung seiner Menschen erkennt.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Stopp galt dem Shwenandaw Kloster und ich bin froh, dass ich mir zwischendurch immer Stichworte aufgeschrieben habe, sonst w\u00e4re ich mit der Reihenfolge und den Namen von Pagoden, Stupas und Kl\u00f6stern durcheinander gekommen.<br \/>\nDas Besondere f\u00fcr mich an diesem Kloster war a) die Tatsache, dass es nur aus Teakholz besteht und b) schon zweimal &#8220;umgezogen&#8221; ist. Wie so ein Umzug durchgef\u00fchrt werden konnte, war mir ein R\u00e4tsel, zumal das Kloster ein riesengro\u00dfes 2st\u00f6ckiges Haus mit umlaufenden Balkonen ist und auf 150 dicken Teaks\u00e4ulen steht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1010\" aria-describedby=\"caption-attachment-1010\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/089.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1010 \" title=\"Kloster\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/089-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/089-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/089-300x200.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/089-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1010\" class=\"wp-caption-text\">Das Shwenandaw-Kloster<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ganze 800 Tonnen soll der Marmorblock wiegen, aus dem der 15 Meter hohe Buddha der Kyauktawgyi Pagode besteht.<br \/>\nNachgewogen hat es keiner, so wie auch keiner von uns kontrolliert hat, ob der Schmuck auf seiner Stirn wirklich aus 54 einkar\u00e4tigen Diamanten besteht. Ich muss aber zugeben, dass mir die Information bez\u00fcglich der glitzernden Steine wesentlich wichtiger gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfende Pause nutzen einige zum Mittagessen, Heiko und ich g\u00f6nnten uns eine Star-Cola, die burmesische Variante der Pepsi Cola. Hunger hatten wir beide keinen, f\u00fcr alle F\u00e4lle kauften wir uns aber noch ein P\u00e4ckchen Kekse, das nat\u00fcrlich den Abend nicht \u00fcberlebte.<br \/>\n(Wenn ich ehrlich sein soll, auch nicht die n\u00e4chsten zwei Stunden, aber was gibt es sch\u00f6neres auf der Welt, als eng aneinander gekuschelt im \u00fcberhitzen Bus zu sitzen und die schwitzigen Anziehsachen mit Kekskr\u00fcmeln zu garnieren?)<\/p>\n<p>Bevor wir einen Kulturschock erlitten, galt unser n\u00e4chster Halt einer Blattgold Werkstatt. Aus Fernsehberichten \u00fcber die Vergoldung der Teilbereiche des Nachbaus vom legend\u00e4ren Bernsteinzimmers wusste ich, dass Blattgold hauchd\u00fcnn ist.<br \/>\nWie d\u00fcnn &#8220;hauchd\u00fcnn&#8221; ist, wei\u00df ich aber erst, nachdem ich es selber mit eigenen Augen gesehen habe. Es ist so d\u00fcnn wie &#8230;&#8230;. ja wie denn? Mir f\u00e4llt nichts ein, was vergleichbar w\u00e4re.<br \/>\nInteressant war es auf jeden Fall, bei der Herstellung zu zu sehen. Die M\u00e4dchen, die das Blattgold, das M\u00e4nner zuvor &#8220;geschlagen&#8221; haben, zu den kleinen P\u00e4ckchen zusammen f\u00fchrten, sa\u00dfen in einem separaten Bereich, der mit einer Glasscheibe gegen etwaigen Luftzug gesch\u00fctzt war. Das Blattgold war so d\u00fcnn, dass ein Luftzug es h\u00e4tte zerrei\u00dfen k\u00f6nnen. Kann man sich jetzt ein Bild davon machen, wie d\u00fcnn Blattgold ist???<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber der Werkstatt, auf der anderen Stra\u00dfenseite, sah ich dann aber etwas, was ich noch nie in meinem Leben gesehen habe. Riesige, mindestens 8 Meter lange und ca. 50 cm breite Pythonh\u00e4ute waren zum Trocknen \u00fcber eine Holzstange geh\u00e4ngt worden. Hatte ich jemals mit dem Gedanken gespielt, eine Python in freier Wildbahn, sprich im Dschungel sehen zu wollen? Nachdem mir hier vor Augen gef\u00fchrt wurde, wie gro\u00df die Viecher werden k\u00f6nnen, brauche ich den Anblick von lebendigen Exemplaren nicht wirklich.<\/p>\n<p>Die letzte Besichtigung einer heiligen St\u00e4tte des Tages war die der Mahamuni Pagode.<br \/>\nDie Mahamuni Statur in der Mitte dieser Pagode soll die mit Abstand meistverehrte Figur Myanmars sein. Als Zeichen der Ehrerbietung wird sie permanent von M\u00e4nnern (Frauen d\u00fcrfen nicht an sie ran) mit Blattgold beklebt. Die etwas \u00fcber 100 Jahre alte Figur ist kaum noch als solche zu erkennen. Das Gewicht des aufgeklebten Goldes wird auf mehrere hundert Kilogramm Gold gesch\u00e4tzt. Am Arm soll 25 cm Blattgold und an der Brust sogar 35 cm Blattgold kleben. Die Finger der rechten Hand haben ihre urspr\u00fcngliche Form auf jeden Fall schon verloren.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df jetzt ja, wie d\u00fcnn Blattgold ist und kann daher nicht erahnen, wie viele Menschen ihr Geld in Blattgold getauscht haben &#8211; anstatt sich was zum Essen oder zum Anziehen zu kaufen &#8211; nur um diese Pilgerst\u00e4tte aufzusuchen und die Statur zu bekleben. Mit offenem Mund stehe ich in geb\u00fchrlichem Abstand vor dem Klotz Gold. Viel n\u00e4her als 10 Meter darf ich als Frau ja nicht an Mahamuni ran.<\/p>\n<p>Im Reisef\u00fchrer lese ich dann nach (Hasi macht derweil die Fotos f\u00fcr uns), dass die Menge Blattgold, die beim Ankleben herunterf\u00e4llt, zusammengekehrt wird und pro Jahr ein knappes Kilo Gold betragen soll. Auf der Stirn tr\u00e4gt Mahamuni mehr Rubine, Saphire und Diamanten, als jedes andere gekr\u00f6nte Haupt Europas &#8230;.. Hasi, lass uns gehen, mir wird schwindelig!<\/p>\n<p>Nachdem wir fast den ganzen Tag etwas f\u00fcr unser geistliches Wohlbefinden etwas getan bzw. uns angesehen hatten, kam nun der Werkst\u00e4ttenmarathon.<br \/>\nZuerst waren die Marionettenhersteller an der Reihe. Der Stopp war f\u00fcr mich entgegen aller Erwartungen sehr interessant, da wir den M\u00e4dchen, die die Kleider der Marionetten sticken, direkt auf die Finger sehen konnten.<br \/>\nDie Besuche bei den Steinhauern (der Buddhafiguren) und Bronzegie\u00dfern (auch der Buddhafiguren) haben mich dann nicht so vom Hocker gehauen.<\/p>\n<p>Eigentlich war ich von den ganzen zu Gesicht bekommen Sachen satt. Meine geistige Aufnahmekapazit\u00e4t an visuellen Dingen war gleich null und daher verlie\u00df ich mit relativ wenig Elan den Bus, der uns zur letzten Station, dem Sonnenaufgang bei der U-Bein-Br\u00fccke brachte. Quatsch, nat\u00fcrlich nicht Auf- sondern Untergang. Jetzt konnte ich erkennen, wie kaputt ich war.<\/p>\n<p>Das Angebot, sich mit einem Boot \u00fcber den Fluss rudern zu lassen, den man vorher zu Fu\u00df auf der U-Bein-Br\u00fccke \u00fcberquert hatte, konnte mich nicht locken. Zum Gl\u00fcck sah Hasi es genauso. Wir sa\u00dfen also in einer Art Biergarten, ohne Bier, daf\u00fcr aber mit frisch aufgeschlagener Kokosnuss und beobachteten das bunte Treiben auf der l\u00e4ngsten (1,2 km) Teakholzbr\u00fccke der Welt. Es war herrlich ruhig und entspannend.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1011\" aria-describedby=\"caption-attachment-1011\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/111.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-1011 \" title=\"Sonnenuntergang\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/111-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/111-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/111-300x224.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/111-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1011\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenuntergang nahe der U Bein Br\u00fccke<\/figcaption><\/figure>\n<p>Allerdings begann hier auch mein Faible f\u00fcr Kinderbilder. Zwei ganz niedliche, von oben bis unten staubige und mit Rotznasen versehene Jungs dr\u00fcckten sich neugierig an unserem Tisch herum. Ich nahm Augenkontakt mit ihnen auf und bestach sie dann mit je einem Bonbon sich zu uns setzten, damit ich meine Fotos machen konnte. Das war nun der Anfang. Viele, viele Kinderbilder sollten noch kommen, ich wusste jetzt ja, womit sie zu locken war. Ab sofort gab es daher keine Bonbons mehr f\u00fcr uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/112.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-1012\" title=\"Kinderfoto\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/112-1024x768.jpg\" alt=\"Das erste von einer ganzen Reihe von Kinderbildern\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/112-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/112-300x225.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/112-400x300.jpg 400w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/112.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hotel gab es als Belohnung f\u00fcr den Tag erst ein gro\u00dfes kaltes Bier und dann eine Thai Suppe. Scharf war sie. Als Einlage waren Nudel, H\u00fchnchenfleisch (?) und Wachteleier zu erkennen. An diese kleinen Dinger hatte ich mich bislang nicht herangetraut &#8211; schmeckten dann aber so wie ein ganz kleines H\u00fchnerei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fix schlief ich wieder ein und wurde erst wieder wach, als die Sonne aufging. So habe ich gut und gerne 8 Stunden gepennt. Sogar Hasi hat seinen Wachposten f\u00fcr 3 Stunden aufgeben k\u00f6nnen. Im Nachhinein erfuhr ich, dass der Rest der Gruppe wenig bis gar nicht geschlafen hatte. 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