{"id":105,"date":"2004-03-12T12:38:11","date_gmt":"2004-03-12T10:38:11","guid":{"rendered":"http:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/2004\/03\/12\/shwedagon\/"},"modified":"2012-10-17T18:22:49","modified_gmt":"2012-10-17T16:22:49","slug":"shwedagon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/?p=105","title":{"rendered":"Shwedagon"},"content":{"rendered":"<p>Um 4.45 Uhr klingelte der Wecker, eine wahrhaft unchristliche Zeit.<br \/>\nGesten Abend hatten wir beim Essen mit Daniela, Angelika und Jupp verabredet, zusammen zum Sonnenaufgang zur Shwedagon Pagode zu fahren. Als wir um 5.45 ins Foyer kamen, sa\u00df Jupp bereits dort. Eigentlich war er ganz nett, bereits gestern hatte es uns gest\u00f6rt, dass sich alle siezten. Seinen Nachnamen wussten wir nicht, also wurde alles, was wie eine pers\u00f6nliche Anrede klingen konnte, ausgelassen.<\/p>\n<p>Ein paar Minuten sp\u00e4ter waren wir insgesamt 8 Personen. Mit 2 Taxen fuhren wir zur Pagode.<br \/>\nDort angekommen, fing die Tagesd\u00e4mmerung gerade an. Mit unseren beiden Mitfahrerinnen vereinbarten wir, dass wir uns um 8.00 Uhr am Osteingang wieder treffen, um gemeinsam zur\u00fcck zum Hotel zu fahren.<\/p>\n<p>Uralt soll sie sein, &#8220;mit Tonnen von Gold und tausenden Edelsteinen geschm\u00fcckt, ein erhabener Ort der Ruhe, Besinnung und Meditation&#8221;, so ist die Pagode in unserem Reisef\u00fchrer beschrieben.<br \/>\nWas wir allerdings in den 2 Stunden des Sonnenaufgangs erlebt haben, hat alle meine Erwartungen bei weitem \u00fcbertroffen:<br \/>\nDie Pagode, die mit 60 Tonnen Gold verkleidet ist, erstrahlte im aufgehenden Sonnenlicht, so dass gut nach zu vollziehen war, warum sie zu den wichtigsten St\u00e4tten der Buddhisten z\u00e4hlt. Fast k\u00f6nnte man meinen, von ihr ginge ein mystisches Leuten aus. Die Kuppel gl\u00e4nzte vor dem tiefblauen Himmel und ich habe mind. alle 5 Minuten ein Bild gemacht, so begeistert war ich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_990\" aria-describedby=\"caption-attachment-990\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/009.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-990 \" title=\"Shwedagon\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/009-1024x700.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/009-1024x700.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/009-300x205.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/009-438x300.jpg 438w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/009.jpg 2047w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-990\" class=\"wp-caption-text\">Eindr\u00fccke der Shwedagon-Pagode<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mit zunehmendem Tageslicht erh\u00f6hte sich die Zahl der Besucher.<br \/>\nTouristen habe ich au\u00dfer uns acht aber keine gesehen. \u00dcberall auf der fast 60.000 m\u00b2 gro\u00dfen mit wei\u00dfem Marmor gepflasterte Plattform verteilt sa\u00dfen Gl\u00e4ubige und beteten oder meditierten. Den unz\u00e4hligen Buddhafiguren wurden Gaben in Form von Blumen, kleinen Schirmchen und R\u00e4ucherst\u00e4bchen gebracht. Eine Truppe von 5 Frauen fegte die Plattform und hatte damit ihre &#8220;gute Tat&#8221; f\u00fcr diesen Tag erledigt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_992\" aria-describedby=\"caption-attachment-992\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026e.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-992 \" title=\"Frondienst\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026e-1024x786.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"786\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026e-1024x786.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026e-300x230.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026e-390x300.jpg 390w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026e.jpg 1793w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-992\" class=\"wp-caption-text\">Frauen bei der Fegearbeit<\/figcaption><\/figure>\n<p>Langsam umrundeten wir die Hauptpagode mit ihren fast 100 Nebenpagoden und ich versuchte die Spitze mit \u00fcber 5.500 Diamanten und noch mehr Saphiren und Rubinen best\u00fcckten, der noch ein 76-kar\u00e4tiger Diamant aufgesetzt wurde, aufs Foto zu bekommen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_991\" aria-describedby=\"caption-attachment-991\" style=\"width: 768px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/19a.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-991 \" title=\"Shwedagon\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/19a-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/19a-768x1024.jpg 768w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/19a-225x300.jpg 225w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/19a.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-991\" class=\"wp-caption-text\">Eindr\u00fccke der Shwedagon-Pagode<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Anfang unseres Rundganges lasen wir uns noch im Reisef\u00fchrer durch, welchen Schrein f\u00fcr welchen Wochentag wir gerade sehen, es wurde uns dann aber zu viel, daher lie\u00dfen wir das Buch im R\u00fccksack und genossen ohne genaues Wissen unsere kleine Wanderung.<\/p>\n<p>Beeindruckend war auch der Wunscherf\u00fcllungsplatz. Da sa\u00dfen die Burmesen und Burmesinnen and\u00e4chtig mit aneinander gefalteten H\u00e4nden, sahen auf die Spitze der Pagode und beteten, dass ihr Wunsch in Erf\u00fcllung geht. Um sicher zu sein, dass es auch wie geplant klappte, bekam der Schrein des Wochentages, an dem man geboren war noch ein paar Bl\u00fcten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_993\" aria-describedby=\"caption-attachment-993\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-993 \" title=\"Wunscherf\u00fcllungsplatz\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026-1024x775.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"775\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026-1024x775.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026-300x227.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026-396x300.jpg 396w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/026.jpg 1841w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-993\" class=\"wp-caption-text\">Gl\u00e4ubige Burmesen am Wunscherf\u00fcllungsplatz<\/figcaption><\/figure>\n<p>Geradezu erschlagen von den Eindr\u00fccken fuhren wir zur\u00fcck zum Hotel und lie\u00dfen uns ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck schmecken. Mit einem Teil der Gruppe waren wir dann schon per &#8220;Du&#8221; und hoffen, mit den Namen nicht durcheinander zu kommen.<\/p>\n<p>Gut gest\u00e4rkt ging es dann los, die Stadt weiter zu erkunden. Zuerst noch einmal zum Markt. Das Bild mit den drei M\u00f6nchen habe ich dann doch nicht gekauft, denn wir sind am letzten Tag wieder in Yangon und sollten ich bis zu diesem Zeitpunkt kein anderes Bild gefunden haben, kaufen wir es eben am Ende unseres Urlaubes.<br \/>\nDann versuchten wir unser Gl\u00fcck im Internet Caf\u00e9. Die Verbindung kostete uns 1 Euro f\u00fcr 1 Stunde und mindestens 20 graue Haare mehr. Es ging so langsam vorw\u00e4rts, man k\u00f6nnte meinen, ganz Myanmar h\u00e4ngt an einer Leitung. Alleine 25 Minuten brauchten wir, um uns \u00fcberhaupt einloggen zu k\u00f6nnen. So werden die Mails an die Heimat kurz und knapp werden.<br \/>\nClifford bekam noch per Mail die Order unsere R\u00fcckfl\u00fcge zu best\u00e4tigen, denn ein Emirates B\u00fcro gibt es hier nicht und die Internetverbindung nach Dubai kann nicht aufgebaut werden.<\/p>\n<p>Uff, das war erledigt, wir setzten unseren Stadtbummel fort: die Suhle Pagode mittig auf einer Kreisverkehrinsel errichtet, das Unabh\u00e4ngigkeitsdenkmal im Maha Bandoon Garden und den allerdings wenig beeindruckenden Hafen. Zwischendurch machten wir Pause in den kleinen Stra\u00dfenl\u00e4den und tranken Tee und Wasser. Nach gut drei Stunden, es war mittlerweile Mittag, waren wir f\u00fcr eine Siesta bis 14.30 Uhr wieder im Hotel.<\/p>\n<figure id=\"attachment_994\" aria-describedby=\"caption-attachment-994\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/036b.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-994 \" title=\"Sule Pagode\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/036b-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/036b-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/036b-300x224.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/036b-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-994\" class=\"wp-caption-text\">Die Sule Pagode, mitten im Kreisverkehr<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kurz bevor wir einschliefen gab es noch eine kostenlose Einf\u00fchrung in die Marktwirtschaft von Myanmar, d.h. mir wurde mit lebenden Beispielen erkl\u00e4rt, warum in diesem Land kaum einer arbeitslos ist:<br \/>\nEs klopfte. Ich machte die T\u00fcr auf und sah drei M\u00e4nner in der Uniform des Hotels gekleidet. Der erste hielt einen Block und einen Stift in den H\u00e4nden, auf dem Block standen Zimmernummern und hinter einigen waren auch Haken gemacht. (Aha, so dachte ich mir, hier wird was kontrolliert). Der zweite gab mir ein St\u00fcckchen Seife in der Form der hotel\u00fcblichen abgepackten Gr\u00f6\u00dfe (brav machte er es mit beiden H\u00e4nden und einer leichten Verbeugung, ein bisschen Demut schadet eben nicht), der dritte hielt wieder einen Block und einen Stift in den H\u00e4nden, auf dem Block standen Zimmernummern und auch waren hinter einigen auch Haken gemacht (noch ein Kontrolleur).<\/p>\n<p>Meine pers\u00f6nliche Erkl\u00e4rung: Der erste hakte die Zimmernummern ab, bei denen geklingelt wurde, der zweite konnte nicht lesen und schreiben, bekam daher keinen Hakenjob und der dritte hakte die Zimmernummern ab, deren T\u00fcren sich ge\u00f6ffnet haben und Seifenst\u00fccke abgeben wurde. Schmunzelnd \u00fcber diese Einlage schlief ich ein.<\/p>\n<p>Um 15.00 Uhr traf sich die gesamte Gruppe (mein Gott, was sind wir viele), um mit dem Bus die weiter entfernt liegenden Sehensw\u00fcrdigkeiten Yangons zu erkunden.<\/p>\n<p>Die erste Station war die Botatung Pagode. Durch einen verwinkelten und verspiegelten Gang kamen wir zum heiligen Schrein der Pagode. Hier soll ein Haar Buddhas liegen. Vor dem Schrein befindet sich &#8211; nicht zug\u00e4nglich hinter einem festen Drahtzaun &#8211; eine Schale. Die Gl\u00e4ubigen versuchen, in diese Schale Geldscheine zu werfen und wem es gelingt, hat f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit Gl\u00fcck, bzw. es kann nichts Schlimmes geschehen.<br \/>\nHasi hatte mit seinen langen Armen da nat\u00fcrlich ein Heimspiel, faltete einen Geldschein, zielte und &#8220;hob&#8221; ihn in die Schale. Bingo! Der Urlaub war gerettet.<br \/>\nAuch E. und O. klatschen begeistert in die H\u00e4nde, vorher wurde E. aber noch den Satz: &#8220;O., mach mal ein Foto&#8221; los.<\/p>\n<figure id=\"attachment_996\" aria-describedby=\"caption-attachment-996\" style=\"width: 784px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/045.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-996 \" title=\"Botataung Pagode\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/045-784x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"784\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/045-784x1024.jpg 784w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/045-229x300.jpg 229w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/045.jpg 1348w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-996\" class=\"wp-caption-text\">Einger\u00fcstete Botataung Pagode<\/figcaption><\/figure>\n<p>In der Chauk Htat Gyi-Pagode sahen wir mit 72 Metern Gesamtl\u00e4nge einen der gr\u00f6\u00dften liegenden Buddhas von Myanmar.<br \/>\nJetzt stand ich vor dieser doch schon beeindrucken Figur und versuchte mit allerlei Verrenkungen, ein Bild zu Stande zu bringen, wo nicht Teile der Zehen, der Ohren oder die Spitze des Kopfes abgeschnitten waren. Da es sich bei der Pagode um ein Gotteshaus des buddhistischen Glaubens handelt, legte ich mich nat\u00fcrlich nicht auf den Boden oder habe \u00c4hnliches veranstaltet. Klar, hatte ich diese Gedanken, dachte aber direkt daran was w\u00e4re, wenn ein japanischer Tourist in einer bayerischen Kirche so agieren w\u00fcrde. Er w\u00e4re dem Tod durch lynchen n\u00e4her, als er denkt.<br \/>\nDen anderen aus der Gruppe ging es nicht anders. Da haben auch die Kommandos von E. &#8221; O., mach mal ein Foto von hier&#8221; nichts geholfen.<\/p>\n<p>Erst, als wir den Koloss ganz umrundet hatten (im Uhrzeigersinn versteht sich), sah ich Angelika auf einem Podest herumturnen.<br \/>\nDas wird doch wohl nicht ?&#8230;&#8230;.. War es aber. Anscheinend haben sich zu viele Leute f\u00fcr ein gutes Foto so derma\u00dfen daneben benommen und damit wohl auch die Andachtsruhe gest\u00f6rt, dass ein Holzpodest mit kleiner Leiter aus Holz errichtet wurde. Das Ganze war zwar schrecklich wackelig, aber das Foto ist gelungen und es ist auch alles drauf.<\/p>\n<figure id=\"attachment_997\" aria-describedby=\"caption-attachment-997\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/050.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-997 \" title=\"Liegender Buddha\" src=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/050-1024x550.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/050-1024x550.jpg 1024w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/050-300x161.jpg 300w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/050-500x268.jpg 500w, https:\/\/urlaub.vogt-clan.de\/wp-content\/uploads\/2004\/03\/050.jpg 1675w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-997\" class=\"wp-caption-text\">Der gr\u00f6\u00dfte liegende Buddha Myanmars in der Chauk Gyi Pagode<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zum Schluss wurden wir zur Shwedagon Pagode gefahren, um dort die Abendstimmung zu erleben. Da wir das riesige Areal heute morgen schon kennen gelernt hatten, beschr\u00e4nkten wir uns nun darauf, die Gl\u00e4ubigen zu beobachten.<br \/>\n\u00dcberall waren M\u00f6glichkeiten, wo wir ungest\u00f6rt sitzen konnten und lie\u00dfen die friedliche Stimmung auf uns wirken.<\/p>\n<p>Recht fr\u00fchzeitig gingen wir die Treppen hinunter zu unserem Bus. Da unser Gef\u00e4hrt jedoch noch nicht da war, hockten wir uns auf den Rand eines Brunnens und kamen so mit einem alten M\u00f6nch ins Gespr\u00e4ch. Wir redeten lange mit ihm \u00fcber Gott und die Welt, \u00fcber Deutschland und Myanmar, \u00fcber Europa und Asien und \u00fcber Sinn und Unsinn von Kriegen.<br \/>\nZum Schluss sagte er etwas, was mich noch eine ganze Weile besch\u00e4ftigt hat: &#8220;Wenn ich nicht schlafen kann, stehe ich auf und sehe aus dem Fenster. Am Himmel sehe ich dann den Mond. Wenn Du nachts nicht schlafen kannst, stehst Du auf und siehst aus dem Fenster. Den Mond, den Du dann siehst, ist der gleiche Mond, den ich auch sehen kann. Wir Menschen haben so viele Gemeinsamkeiten und doch bringen wir uns um&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. .<\/p>\n<p>Das Abendessen nach diesem erlebnisreichen Tag nahmen wir beim Inder in unserm Hotel zu uns. An unseren Tisch gesellten sich noch Ronald, Conny, Dirch, TA und die Tibeterin. Es wurde dank der Berliner Truppe ein lustiger Abend.<br \/>\nDen Absacker nahmen wir dann noch &#8211; da der Inder kein Alkohol ausschenken durfte &#8211; beim Chinamann eine Etage tiefer zu uns.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 4.45 Uhr klingelte der Wecker, eine wahrhaft unchristliche Zeit. Gesten Abend hatten wir beim Essen mit Daniela, Angelika und Jupp verabredet, zusammen zum Sonnenaufgang zur Shwedagon Pagode zu fahren. Als wir um 5.45 ins Foyer kamen, sa\u00df Jupp bereits dort. 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