Telefonate

Am 07.03. erhielten wir einen weiteren Brief von Djoser, in dem uns mitgeteilt wurde, dass der Flug in Richtung Indonesien nicht von Frankfurt, sondern von Amsterdam starten wird. Angeboten wurde die Möglichkeit von verschiedenen deutschen Flughäfen nach Amsterdam zu fliegen.
Prima, klasse, so können wir uns die Gurkerei mit dem Zug von Mülheim nach Frankfurt ersparen und düsen direkt mit der S-Bahn zum Düsseldorfer Flughafen und von dort mit dem Flieger nach Amsterdam.
Leider standen auf der Rechnung noch die Kosten für die Zugfahrt nach Frankfurt, also versuchte Heiko, dies mit Djoser zu klären. Frau Sippel war in einer Besprechung und so mussten er sich wieder mit einer Mitarbeiterin auseinander setzten. Mal sehen, ob sie es verstanden hat, es müsste dann in den nächsten Tagen eine erneute Rechnung kommen.
Der Abflug erfolgt auch einen Tag später, so dass wir jetzt vom 25.05.03 bis 29.06.03 unterwegs sein werden.

Lutz und Gudrun machen sich jetzt Gedanken, wie sie es schaffen, von Eisenach nach Franfurt zu kommen. Die Zugverbindung sei nicht die idealste, daher überlegen sie, sich einen Mietwagen zu nehmen, denn ihr eigenes Auto 5 Wochen am Flughafen zu parken, wird wohl heftig teuer werden.
Gudrun war natürlich nicht sonderlich glücklich, dass sie einen weiteren, wenn auch kurzen Flug untergejubelt bekam, sie hasst starten und landen eben wie die Pest.
Lutz brachte aber bei Djoser in Erfahrung, dass der Rückflug von Singapur nicht nach Amsterdam und dann nach Düsseldorf, sondern direkt nach Frankfurt gehen soll.
Also ist auf der Heimreise für uns das Problem, wie kommen wir zurück?
Ob wir jemanden finden, der uns abholt? Sollen wir den Zug nehmen?
Ach, ich glaube, darüber machen wir uns Gedanken, wenn die genauen Flugzeiten bekannt sind.

Wieder Post von Djoser! Am 12.03.2003 fischte Heiko gleich 3 Briefumschläge aus dem Briefkasten.
Der eine enthielt einen Überweisungsträger für unsere Restzahlung, der zweite eine Auflistung unserer Hotels in Kuta und Lombok und der dritte entlockte Heiko den Ausruf: „Die machen mich waaaaahnsinnig!“
Inhalt des dritten Briefes war die Mitteilung, dass aufgrund einer Umstellung in der Buchführung von Djoser z.Zt. keine Überweisungsträger für An- bzw. Restzahlungen gefertigt werden können und eine neue Rechnung mit Auflistung de Reiseverlaufes. (Die wievielte war es?)

Nach dieser neuen Auflistung fliegen wir am 25.05.03 von Düsseldorf nach Amsterdam und am gleichen Tag weiter über Singapur nach Jakarta und von dort nach Medan.
Auf dem Rückflug bringt uns der Flieger von Singapur über Frankfurt nach Düsseldorf. Starten werden wir in Frankfurt am 28.06.03 und landen in Düsseldorf am 29.06.03. Da bin ich ja mit dem Fahrrad schneller!
Weiterhin waren neben den Kosten für die Zubringerflüge auch die für die Zugfahrt Frankfurt -Düsseldorf aufgeführt und der zu zahlende Restbetrag stimmte mit dem Betrag auf dem neuen Überweisungsträger nicht überein.

Also, ran ans Telefon und wieder einen netten Plausch mit Frau Sippel gehalten.
Resümee des Gespräches war die Auskunft, dass es

  • keine Zubringerflüge von Düsseldorf nach Amsterdam durch Garuda gibt,
  • ebenso kein rail & fly von Deutschland in die Niederlande,
  • wir uns für die Zugfahrt Frankfurt/Mülheim selber Tickets kaufen, weil dies billiger ist,
  • der Aufenthalt in Singapur sich von 3 auf 2,5 Tage verkürzt und
  • noch keine genauen Angaben über die Abflugzeiten in Amsterdam bzw. Ankunftszeiten in Frankfurt gemacht werden können, da Garuda fast täglich den Flugplan ändert.

Frau Sippel versprach aber, eine neue Rechnung zu erstellen. Wir freuen uns also schon auf die nächste Postlieferung!

Am Abend telefonierte ich mit Gudrun, den Erfahrungsaustausch mit Frau Sippel wollte ich ihr nicht per Mail erklären.
Auch in Eisenach sind 3 Djoser-Briefe angekommen. Die Inhalte waren identisch mit denen, die wir erhalten hatten und auch hier stimmte die Rechnung nicht. Lutz wollte mit Djoser telefonieren, genaues konnte mir Gudrun aber nicht berichten, da Lutz noch arbeiten sei. Sie wusste nur, dass sich in der Zwischenzeit drei Djoser – Abteilungen mit der Indonesienreise beschäftigen. Das liegt wohl nicht nur an unseren Sonderwünschen, sondern vor allem an Garuda. Die Fluglinie ändert lt. Djoser ständig ihre Flugangebote. So sind dann aber auch drei Briefen an einem Tag zu erklären.

Post von Djoser am 14.03.2003. Aber enttäuschender Weise nur einen Umschlag. Er enthielt einen neuen Überweisungsbeleg und eine erneute Buchungsbestätigung.
Offenbar wurden nun alle Hin-, Rück- und Zwischenflüge von Garuda bestätigt. Die angegebenen Daten stimmen auch mit unseren Wünschen überein. Leider sind immer noch die Kosten für die rail and fly Tickets aufgelistet.
Dabei waren sich Frau Sippel und Heiko während des letzten Telefonates doch einig, dass es preiswerter sei, für die Rückreise von Frankfurt Einzeltickets zu kaufen.
An diesem Freitag hatte Heiko verständlicher Weise aber keine Lust, sich erneut mit Frau Sippel in Verbindung zu setzten. Das wir er dann wohl am Montag oder Dienstag machen und dann bekommen wir bestimmt wieder Djoser-Post. 

Wieder schlechte Nachrichten. In Asien grassiert eine bislang unbekannte Form der Lungenentzündung. Keiner weiß woher sie kommt, wie man sie genau erkennt, wie man sich schützen kann und welche Medikamente helfen. Besonders betroffen sind die Städte Peking, Hong Kong …………….. und Singapur.
Der kommende Urlaub steht also im Moment nicht unter guten Vorzeichen.

Eine erneute Rechnung von Djoser erreichte unseren Briefkasten! Trotz mehrmaliger Kontrolle konnten wir keine Fehler feststellen, alle Daten stimmen. Kaum zu fassen, aber diesmal ist alles richtig, wir haben also keinen Grund, erneut mit Frau Sippel Kontakt auf zu nehmen.

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