Bangkok

Im Flughafen von Bangkok tauschten wir am Automaten (!) thailändisches Geld und dann standen wir eine geschlagene Stunde am Ausreiseschalter. Der Eule, die für die Stempelei zuständig war, konnte man ansehen, dass sie zum Verrecken keinen Bock zum Arbeiten hatte.
Wir waren kurz davor, schlechte Laune zu bekommen, das gilt vor allem für Heiko, der zu dem auch noch übermüdet war, da er während der Flüge mal wieder nicht schlafen konnte.

Die Laune besserte sich aber schlagartig, als wir unser Gepäck auf dem Band sahen und unseren Chauffeur fanden, der uns dann mit der Limousine ins Hotel brachte. Jetzt grinst auch Heiko wieder.

Unser Hotel trägt den klangvollen Namen „Rama Garden Hotel“ und wir suchten es aus, weil es in der Nähe des Flughafens liegt. So waren wir schnell in unserem Zimmer und am nächsten Morgen auch schnell wieder am Flughafen. Für uns beide zahlten wir insgesamt 28 € für eine Übernachtung, incl. der Transfers, sowie amerikanisches Frühstück.
Viel hatten wir nicht erwartet und waren daher maßlos überrascht. Eine lange breite Auffahrt wurden wir hochgefahren, rechts und links dieser Straße waren Orchideen angepflanzt und dann ging es ruck-zuck: einchecken, das Zimmer finden, betreten und den Mund nicht mehr zubekommen.
Unser „Palast“ war größer als das heimische Wohn-Esszimmer und hatte einen Erker, der mit vielen dicken Kissen ausgestattet war. Das Bad war traumhaft mit bodengleicher Dusche, die so groß war, dass bequem 6 – 8 Personen dort hätten duschen können und die Badewanne stand vor dem Fenster mit Blick zum Pool und Garten. Geil.

Nach 1 1/2 Stündchen Relaxing – ja, ja, auch ich bin eingeschlafen, obwohl ich betont hatte, ich würde meine Augen nur einen kurzen Moment schließen -, ging es zum Pool, ja warum wohl? Richtig! Vom Badezimmerfenster hatten wir eine nette schnuckelige Poolbar gesehen, wo man auch an der „Landseite“, also trockenen Fußes, etwas zu Trinken bekam.

Nach einem Tigerbier ging es uns gleich besser, wir hatten schließlich etwas gegen die Austrocknung des Körpers getan. Dann reservierten wir uns noch Plätze im Restaurant und ließen uns für das Büfett vormerken. Nach einer Luxusdusche wollen wir um 18.00 Uhr Essen gehen.

Das Büfett entpuppte sich an grandiose Idee. Von Salat (wer weiß, wann wir wieder welchen bekommen?) über Hummerkrabben, fried rice und auch japanische Spezialitäten gab es alles, was das Herz begeht. Als Nachtisch an der Bar gab es Mai Thai.
Im gesamten Hotel durfte nicht geraucht werden, die einzige Ausnahme war eben der Bereich an der Poolbar. Da kreisten aber heute Nachmittag schon Fliegetiere um Heiko. Ein Getränk hätten wir während der Dämmerung also nicht draußen einnehmen können, ohne dass 50 % von uns mit Autan eingerieben wären. Es hat also schon mehrere Vorteile, mit dem Rauchen aufgehört zu haben, hoffentlich bleiben wir standhaft und halten es auch während des Urlaubs durch!

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