Abschied

So langsam heißt es Abschied nehmen. Die Temperatur geht zeitweise über 33 Grad und es heißt, jede Möglichkeit zur Kühlung zu nutzen. Wir gehen in den Pool…

Karl kühlt runter
Karl im Kühlhaus

Wir gehen in der näheren Umgebung spazieren und bewundern Flora, Fauna und die Heldenverklärung im Veteranenpark. Hier salutiert bspw. ein irakischer Junge mit seinem neuen Freund, dem Soldaten, der amerikanischen Flagge. Der Fußball ist dabei Ausdruck der gewonnenen Freiheit.

Denkmal

Na ja, Wunsch und Wirklichkeit.

Heldenverehrung

Aber die Wanderungen sind ansonsten wirklich nett.

Echse

Monarch

Zebra Falter

Die letzten Tage gehen wir gerne amerikanisch Essen, besonders Ford‘s Garage ist super aufgemacht, allerdings für unsere Ohren ist die Musik viel zu laut.

Ford‘s Garage

Zapfhähne in Ford‘s Garage

Lecker Burger

Am Samstag fahren wir gemütlich durch die Everglades Richtung Miami Flughafen, so können wir zum Abschied noch einmal ausgiebig offen fahren.

Gegen 14:00 Uhr geben wir den Wagen zurück und checken für den Rückflug ein. Über Madrid geht es zurück nach Düsseldorf, Ankunft um 11:00 Uhr. Da das Gepäck zügig kommt und Anne-Maus auch schon parat steht, sind wir bereits um 12:00 Uhr zu Hause und können den restlichen Sonntag genießen.

Willkommen an Bord
Miami Beach

Cape Coral 2

Montag und Dienstag teilen wir den Ablauf jeweils so ein, dass wir vormittags Ausflüge in näher gelegene Parks unternehmen und die zweite Tageshälfte am Pool verbringen.
Dieses ‚Cruisen‘ mit dem Cabrio ist bei dem Wetter schon ziemlich nett, man muss sich allerdings immer gut eincremen, da man viel Sonne abbekommt.

Brütende Fischadler
Warnhinweis
Wanderweg zum Meer
Angekommen

Abends gehen wir in Duffy‘s Sportsbar essen, diese ist knapp 2 Kilometer entfernt und somit fußläufig zu erreichen. Auch wenn der Kellner gar nicht glauben kann, dass wir ohne Auto da sind und keine Taxe wollen.

Immer Happy Hour

Dafür sehen wir auf dem Hin- und Rückweg Tiere am Straßenrand, die uns aus dem Auto nie aufgefallen wären. Am außergewöhnlichsten finden wir die ‚grabenden Eulen‘, die direkt neben dem Gehweg brüten. Aber hier geht ja auch ganz selten jemand vorbei 😉

Vogel auf Verkehrsinsel

Burrowing Owl

Ausflüge

Am 06.04. machen wir einen Ausflug nach Fort Myers Beach. Wir brechen zeitig auf und frühstücken sehr gut in Biscotti‘s Cafe. Nach Überfahrt auf die Insel suchen wir uns direkt einen Parkplatz, um 9:45 Uhr noch kein Problem. Das Tagesticket kostet günstige 20$.

Wir gehen auf den Pier und sehen 8-10 Delfine. Hat sich ja schon gelohnt! Anschließend spazieren wir gemütlich den Strand auf und ab, es ist ziemlich voll. In der Salty Crab Bar trinken wir jeder eine große Coke und sind überrascht, als der Kellner bei der Frage nach der Rechnung sagt, es wäre okay, er würde uns einladen. Sehen wir so abgebrannt aus oder weiß er, dass wir sämtliche Outlets Floridas besucht haben? Egal, war sehr nett.

Strand Fort Myers Beach

Fischreiher auf der Flucht

Pelikan beim Start

Gegen Mittag reicht es uns mit dem Trubel und wir fahren wieder zurück. Erst jetzt sehen wir, welche Massen sich noch Richtung Beach schieben.

Dann doch lieber am/im Pool liegen, sonnen und lesen.

Am Samstag fahren wir zum Myakka National Reserve, einen Park rund um Fluß und Seen, wo es wieder Alligatoren und einen Baumwipfelpfad gibt.

Schon die Anfahrt ist sehr schön und entspannt, allerdings sind wir auch knapp 2 Stunden unterwegs.

Parkeingang

Ohne Worte

Der Pfad nebst Aussichtsturm ist wirklich sehenswert und nicht überlaufen.

Baumwipfelpfad

Blick vom Aussichtsturm

Am Myakka Outpost buchen wir kurzfristig 2 Tickets für die Fahrt auf einem alten Airboat über den See, die 60 minütige Fahrt ist sehr interessant und es gibt mal wieder Alligatoren zu sehen.

Das Boot von 1957

Tierleben am Ufer

Lust auf ein Bad?

Nach dem Park noch kurz Richtung Ellenton, eine letztes Outlet besuchen. Essen auf der Rückfahrt bei Wendys, Rückkehr zum Haus um 18:00 Uhr. War ein langer Tag, aber sehr erlebnisreich.

Cape Coral 1

Die Zeit in Cape Coral verbringen wir mit kurzen Ausflügen, zum Beispiel nach Sanibel Island und in umliegende Malls 😉

Jogger voller Lebensfreude

Brücke von Sanibel Island

Den größten Teil der Zeit sind wir allerdings am Haus bzw. im Pool. Das gute Wetter will genutzt werden.

Haus von vorne

Karl lernt surfen

Abends schmeißen wir entweder den Grill an, machen Pizza oder gehen essen, z.B. ins Outback Steakhouse. Als Vorspeise gibt es die Blooming Onion (blühende Zwiebel). Durch das Fritieren nicht gerade fettarm. Dafür gab es anschließend nur ein kleines Steak.

Blooming Onion

‚Sport‘ vs. Kalorien

Fahrt nach Cape Coral

Am Ostersamstag verlassen wir Miami und fahren Richtung Westen. Da wir genügend Zeit haben, fahren wir die etwas längere Strecke über den Highway 41 durch die Everglades und das Big Cypress National Preserve.

Genügend ‚Gators‘…
…am Straßenrand

Hier gibt es einige Punkte, an denen man halten und die Natur bewundern kann. Allerdings lassen wir unser Auto nicht längere Zeit aus den Augen, da inzwischen eine Reisetasche auf der Rückbank liegt und überall vor Autoaufbrüchen gewarnt wird.

Das kleinste Postamt der USA
Keine gesehen 😦

Gegen 16:00 Uhr sind wir am Haus, richten uns ein und genießen die angenehmen Temperaturen. Ab sofort ist Entspannung angesagt.

Hausansicht vom Anleger aus

Pool beleuchtet

Immer noch Miami

Die letzten beiden Tage in Miami verbringen wir ganz entspannt. Der Donnerstag ist bewölkt, also fahren wir zur Dolphin Mall und erkunden die dortigen Geschäfte. Diesmal werden wir bei Nike fündig.

Dolphin Mall

Freitag fahren wir in die Everglades und laufen die verschiedenen kurzen Trails, um Krododile, Schildkröten und diverse Vögel zu entdecken. Natürlich entdecken uns auch die Mosquitos, so dass wir uns diverse Stiche einfangen.

Krokodil

Schildkröte

Reiher

Bunter Vogel

Karl vor Krokodil

Die Geier speisen

Am Ostersamstag geht es zur letzten Station der Reise, Cape Coral. Das Konzert vom Wendler haben wir ‚leider‘ um drei Wochen verpasst 🤮

Auto vor Unterkunft

Miami

Am Dienstag fahren bzw. cruisen wir auf die Keys. Man muss schon sagen, dass der Verkehr in Miami extrem ist und nicht wirklich Freude bereitet. So brauchen wir 1,5 Stunden, bis wir überhaupt am Beginn des entsprechenden Highways sind. Schnell wird klar, dass wir nicht bis Key West fahren werden, weil das sonst bis in die Nacht hinein geht.

Also fahren wir entspannt bis Marathon, um dort zu drehen und die Rückfahrt in Angriff zu nehmen. Das ein oder andere Foto wird geschossen und amerikanisch zu Mittag gegessen. Für Abends kaufen wir noch Salat und Wasser ein, Ankunft am Haus um 17:00 Uhr.

Eindrücke der Fahrt:

Mittwoch, den 28.03., nehmen wir uns Miami Beach vor. Wir parken auf Rat unseres Vermieters in einem Shoppingcenter und laufen dann zum Ocean Drive. Hier schauen wir uns die bekannten Häuser im Art-Deco-Stil an.

Häuser am Ocean Drive

Danach verbringen wir noch etwas Zeit am Strand.

Miami Beach

Am Nachmittag fahren wir ins Künsterviertel Wynwood. Hier haben sich in einem ehemaligen Industrieviertel diverse Galerien und Künstlervereine angesiedelt, uns interessiert heute die Wynwood Wall, wo sich in einem Gartenbereich und den angrenzenden Häusern hochkarätige Graffitikünstler verewigt haben. Leider sind auch diese Kunstwerke inzwischen nicht mehr vor den Schmierereien der ‚Möchtegern-Künstler‘ und deren Tags sicher.

Graffiti 1
Graffiti 2

Goodbye Daytona, welcome Miami

Das Wochenende verbrachten wir landestypisch: Samstag waren wir im Outlet auf Schnäppchenjagd, Sonntag sind wir zum Strand und haben uns die Sonne auf den Pelz brennen lassen.

Strand 1

Strand 2

Leuchtturm

Abends geht’s zum Essen ins Hog Heaven.
Der ‚Schweine-Himmel‘

Es ist ziemlich heiß geworden, um die 28 Grad, für uns sehr angenehm, besonders beim offen Fahren 😀👍

Bei unserem Nachbarn dröhnt ständig die Klimaanlage, er hat wohl lieber frische 17 Grad.

Montag gehen wir ins ‚Cracked Egg‘ frühstücken, packen anschließend das Auto voll – es bedarf schon etwas mehr Überlegung, es ist doch das ein oder andere dazu gekommen – und starten um 10:15 Uhr die Fahrt nach Süden Richtung Miami.

Cracked Egg

Mit gemütlicher Fahrt, Tank- und Essensstop und zum Schluss auch einigen Staus kommen wir um 15:30 Uhr am ‚Cozy little Coral House‘, gebucht per AirBnB, an.

Jorge, unser Gastgeber, erwartet uns bereits und erklärt uns alles, was wir wissen müssen. Schon 30 Minuten später sitzen wir vor der Tür und genießen die Wärme. Hier bleiben wir nun bis Ostersamstag.

Unterkunft Miami

St. Augustine / Speedway

Am 22.03. führte uns der Weg nach St. Augustine, nur 120 km entfernt, also für hiesige Verhältnisse ein Katzensprung. Es ist die älteste Stadt Nordamerikas, gegründet 1565 von den Spaniern.

Tourist Information

Im Laufe der wechselhaften Geschichte waren nach den Spaniern die Engländer, dann die Franzosen, dann wieder die Spanier und zu guter Letzt, 1845, die Amerikaner da: Florida wird der 27. Staat der Union.

Castillo de San Marcos

Der Henker

Daher strotzt das Örtchen geradezu vor Geschichte und natürlich Geschäftemachern. Die Amerikaner lieben die kleinen Gassen im spanischen Stil und überall haben sich Läden niedergelassen, die entsprechende Waren anbieten. Sei es der Helm der spanischen Konquistadoren, spanisches Essen oder italienisches Eis (?), alles wird angeboten.

Altes Geschäftshaus

Ältestes Holz-Schulhaus der USA

Aber trotzdem ein netter Ort, zumal man ganz entspannt durch die Innenstadt schlendern und die Sonne genießen kann.

Freitag wollten wir eigentlich eine Tour auf der Rennstrecke von Daytona machen. Also früh los, der Ticketverkauf startet um 9:00 Uhr, Vorverkauf gibt es nicht. Glück gehabt, neben uns wartet nur ein Paar aus Connecticut, mit denen wir ins Gespräch kommen.

Punkt 9:00 Uhr öffnet der Ticketschalter, wir sehen uns schon in der Tour 30 Minuten später. Leider werden zeitgleich Schilder aufgehängt, dass heute keine Touren stattfinden. Der Grund: an diesem Wochenende findet der alljährliche ‚Turkey Run‘ statt, ein Festival, an dem alte und aufgemachte Fahrzeuge präsentiert werden. Wir müssen nicht lange nachdenken und kaufen kurzentschlossen 2 Tickets.

Tribünen an der Strecke

So kommen wir also doch noch zur Rennstrecke und können dabei auch noch Autos bewundern, deren Schönheit von den eigenen Vorlieben abhängt. Aber den ein oder anderen hätten wir schon mitnehmen können, ob es nun der Ford A von 1935 oder der Mustang von 1965 war.

Ohne Worte

Mädchen-Auto

Bonnie & Clyde

Karl auf Hot Rod

Blau metallic bis ins Mark

Ein Traum von Auto, Baujahr 1960

Am Nachmittag noch ein Spaziergang am Strand, heute ist starke Brandung und die Zufahrt für Fahrzeuge gesperrt. Verständlich, die eigentliche Fahrspur steht auch halb unter Wasser.

Gesperrt wegen hoher Flut

Zum Wetter! sonnig, aber frisch, teilweise kräftiger Wind, 20 bis 22 Grad.

Daytona Beach

Mit einem Tag Verspätung brechen wir also von Miami in Richtung Daytona Beach auf. Das Wetter ist gut, das Gepäck ist komplett im Kofferraum verstaut, also fahren wir offen.

Mustang vor Garage
Armaturenbrett

Bei dem starken Verkehr ist das auf dem Highway ganz schön laut, aber was muss, das muss.
Im Radio gibt es immer wieder offizielle Unwetterwarnungen, aber das betrifft Orange County, das haben wir bereits hinter uns gelassen. Trotzdem wird auch während der Fahrt das Wetter schlechter, also machen wir das Verdeck lieber zu. Durch eine Vollsperrung des Highways wegen eines Unfalls zieht sich die ganze Fahrt bis 15:00 Uhr hin. Ankunft im Regen und Gewitter. Nun auspacken und Einkaufen, damit es Abends etwas zu essen gibt.

Nach dem Essen die nächste böse Überraschung: Heikos EBook ist kaputt! Das Display zeigt im oberen Viertel nichts mehr an, so kann man nicht lesen. Das alte Reserve-Buch liegt, wie sollte es anders sein, zu Hause im Regal.

Also wird noch ein Kindle Paperwhite zur Abholung in einem Einkaufszentrum bestellt.

Am Mittwoch fahren wir nach dem Frühstück als erstes das neue EBook abholen. Dank der 30 tägigen Testphase von Kindle unlimited sollte der Urlaub lesetechnisch gesichert sein. Nachdem wir dieses Riesenproblem beseitigt haben, gehen wir eine ausgiebige Runde am langen Strand spazieren. Der ist nur eine Straßenquerung entfernt fußläufig erreichbar.

Daytona Beach, Fahrzeuge erlaubt
Catch of the Day

Unser Auto führen wir dann noch zum Supermarkt aus, für das Abendessen will eingekauft werden. Anschließend sitzen wir noch gut eine Stunde im Garten in der Sonne, das Wetter hat sich zum Glück wieder gebessert, es ist nur recht windig.

Pier
Joe‘s Crabs House